Evaluation der Entwicklungsvorhaben des Schulprogramms von 2006

Ausgehend vom Schulprogramm (November 2006) wurden folgende Entwicklungsvorhaben evaluiert beziehungsweise erfolgreich abgeschlossen:

Erweiterte Schulleitung
Seit der Erstellung des Schulprogramms ist  die erweiterte Schulleitung fester Bestandteil der Schulorganisation. Sie ist in Entscheidungsprozesse sowie in die Optimierung  schulischer Abläufe eingebunden.

Vertretungsunterricht
Für die Kernfächer Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Mathematik liegen Vertretungseinheiten für alle Klassen in kopierfähiger Form vor. Die Entwicklung ist damit im Wesentlichen abgeschlossen. Regelmäßig werden diese überprüft und inhaltlich wie methodisch angepasst.

Neue Schulordnung
Im September 2008 wurde die von Eltern, Schülern und Lehrern verfasste Schulordnung von der Schulkonferenz beschlossen und hat sich bewährt.

Exkursionsprojekte
In den Schuljahren 2007/2008 und 2008/2009 nahmen ca. 95% der Schüler des Jahrgangs 12 an den Exkursionsprojekten teil. Dabei wurden neben dem Weimar-Projekt auch im natur-wissenschaftlichen Bereich, in den modernen Fremdsprachen und im gesellschafts-wissenschaftlichen Bereich weitere Projekte durchgeführt. 

Etablierung der Lernwerkstatt
Die Lernwerkstatt wurde in den Schuljahren 2007/2008 und 2008/2009 wie im Schulprogramm beschrieben durchgeführt. Als problematisch erwies sich, dass die Inhalte der Lernwerkstatt teilweise nicht genügend mit den unterrichtlichen Lerninhalten korrespondierten. Aus diesem Grunde wurden für die Lernwerkstatt 2009/2010 die Lerninhalte einzelner Fächer stärker eingebunden.

Entwicklung und Umsetzung eines Methodencurriculums
Unter Einbeziehung aller Fächer ist eine Struktur des schulinternen Methodencurriculums erarbeitet worden. Darin werden die Methoden sowie der Beitrag der einzelnen Fächer (Fachbereiche) zum Erlernen dieser Methoden in den Schuljahren 5 bis 10 festgelegt.
In den zurückliegenden Jahren wurden die im Methodencurriculum beschriebenen Unterrichtsmethoden in die Fachcurricula integriert.

PRO BERUF (schulische Unterstützung bei der Berufsfindung)
Aufgrund des stark abnehmenden Interesses der Oberstufenschüler wurde das Projekt „Pro Beruf“ nach drei Jahren im Einvernehmen mit der Schulleitung von den Eltern eingestellt.
Ende des Schuljahres 2007/2008 trat an die Stelle von „Pro Beruf“ ein von der EU, der Bundesregierung und dem Senat von Berlin gefördertes Projekt, die „Erweiterte Berufsorientierung“. Das aus mehreren aufeinander abgestimmten Modulen bestehende Projekt wurde in den Schuljahren 2008/2009 und 2009/2010 durchgeführt. Auf Grund der zu geringen Resonanz von Seiten der Schüler wurde es danach wieder eingestellt.

Teamentwicklung
Weiterhin streben wir an, in den Klassen Kernteams von mindestens 3 Kollegen zu bilden, die sich in regelmäßigen Abständen treffen, um gemeinsam über Angelegenheiten der Klasse zu beraten.
In den zurückliegenden Jahren zeigte sich allerdings, dass aufgrund äußerer Zwänge (Lehrerversorgung, Personalwechsel, Stundenplanung) eine systematische und kontinuierliche Teambildung nicht immer möglich ist. 

Feedback-Kultur
Im zurückliegenden Zeitraum konnte der Ist-Zustand nicht entscheidend fortentwickelt werden, da ein allgemein  einsetzbarer Erhebungsbogen noch nicht entwickelt werden konnte.
Um dem Ziel der Evaluation näher zu kommen und eine Akzeptanz für die Evaluation zu schaffen, ist geplant, zunächst  jeden Kollegen an die Selbstevaluation heranzuführen.
Dazu kann auf die allen Lehrern zugänglichen Erhebungsbogen des ISQ zurückgegriffen werden.
In einem nächsten Schritt wird die Evaluation des Unterrichts in Zusammenarbeit mit Schülern angestrebt.